Pflege

Teak

Teak onderhoud

Das Holz stammt von der Tectona Grandis, einem Baum, der unter günstigen Wachstumsbedingungen bis 45 m hoch werden kann und einen Stammdurchmesser von 2,4 Metern erreichen kann. Die allerorts gepriesene Dauerhaftigkeit findet ihren Ursprung im hohen Anteil an natürlichen Ölen. Die deshalb geringe Feuchtigkeitsaufnahme sorgt für geringes Arbeiten und resultiert in einer enormen Stabilität. Darüber hinaus bietet das Holz einen hohen Widerstand gegen Einwirkungen von Chemikalien, als auch gegen Ungezieferbefall. Diesen Qualitäten und der außergewöhnlich schönen Farbe und Struktur verdankt es den Ruf der nobelsten der Holzsorten.

Ökologie

Der Teakbaum stammt hauptsächlich aus dem Goldenen Dreieck, der Region von Laos, Myanmar (ehemals Birma) und Thailand. Da das Holz in den vergangenen Jahrhunderten vor allem von zwei birmanischen Häfen aus, nämlich Moulmein und der Hauptstadt Rangun, verschifft wurde, erhielt es den Beinamen Moulmein-Teak oder Rangun-Teak. Birma verfügt über immense, natürliche Reserven Teakholz. Das Ernten geschieht unter Aufsicht des 'Forest Department of Myanmar' und ist auf dem 'Sustainable-Forest'-Prinzip basiert. Dies impliziert selektives Schlagen und systematische Aufforstung. Ein System, das von Organisationen wie dem WWF gefördert wird. Die birmanische Regierung begann vor einigen Jahren auch mit dem Anlegen von Plantagen. Die Qualitäten des Teakholzes wurden bereits vor einigen Jahrhunderten erkannt und es wurden Plantagen in Afrika, Südamerika und anderen südostasiatischen Staaten angelegt. Da die Bodenzusammensetzung und die klimatischen Bedingungen einen wichtigen Einfluss auf die Qualität des Holzes haben, kann nur das indonesische Holz der Tectona Grandis gleiche Qualitäten wie das natürliche Holz vorweisen. Die indonesischen Plantagen gerieten nach der Kolonialzeit unter Aufsicht der lokalen Bevölkerung und werden heute von der staatlichen Institution Perum Perhutani beaufsichtigt.

Pflege

Teakholz benötigt angesichts seiner hohen Resistenz, keinen zusätzlichen Schutz. Trotzdem kann eine Behandlung, die das Holz weniger anfällig für Flecken macht, ratsam sein. Bei Außengebrauch wird das unbehandelte Holz durch Aussetzung an Wasser und UV-Strahlen oxidieren und so eine silbergraue Patina erhalten. Ob man diesen natürlichen Prozess verhindern möchte oder nicht, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.


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